Programm für bürgerschaftliches Engagement und demokratisches Handeln

Netzwerktreffen der Z:T Sportprojekte

Vom 26. bis 28. Februar 2018 fand das 1. Netzwerktreffen 2018 im Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe im Sport“ (Z:T) statt. Die Projektverantwortlichen aus den elf Z:T-beteiligten Sportverbänden folgten der Einladung der Deutschen Sportjugend (dsj) nach Erfurt.

Man sieht mehrere Bilder von Menschen mit ihren Statements zu Demokratie
Mosaik der Deutschen Sportjugend
Das Programm bot vielfältige Gelegenheiten und Anreize zum Austausch. So konnten unter anderem durch die Arbeit an konkreten Fällen aus der Projektpraxis im methodischen Rahmen der „Kollegialen Beratung“ viele interessante Impulse gewonnen und Knowhow ausgetauscht werden.

Durch einen Impulsvortrag von Ansgar Drücker (IDA e.V.) und anschließende Arbeitsphasen befassten sich die Teilnehmenden vertiefend mit dem Themenkomplex Rechtspopulismus und den Berührungspunkten in ihren Projekten. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass der gemeinnützige Sport proaktiv sein Potenzial als lebendig demokratischer und vielfältiger Akteur der Zivilgesellschaft nutzt. Für eine sichere Positionierung gegenüber vereinfachten, ausgrenzenden oder gar chauvinistischen Antworten auf komplexe gesellschaftliche Herausforderungen bedarf es auch im Sport der kritischen Auseinandersetzung hinsichtlich der Anschlussfähigkeit solcher Antworten sowie der Reflexion und Vergewisserung der eigenen Werte. Ein Format für Reflexion bot der Selbstverständnis-Workshop am dritten Veranstaltungstag. Hier arbeiteten und diskutierten die Teilnehmenden rege darüber, was Z:T Sport bei aller Heterogenität der Projekte eint, welche Potenziale der gemeinnützige Sport im Allgemeinen und die Z:T Sportprojekte im Besonderen haben und wie sich die konsequente Haltung für diskriminierungsfreie Teilhabe umsetzen und abbilden lässt.

„Mit der Netzwerkkoordination in Z:T Sport wollen wir die Projektverantwortlichen bei ihrem Einsatz für ein demokratisches und vielfältiges Sportleben unterstützen. Gerade in einem polarisierenden gesellschaftlichen Klima ist es wichtig, dass der gemeinnützige Sport sich konsequent für die Teilhabe aller Menschen einsetzt.“ (Lisa Druba, dsj-Vorstandsmitglied zuständig für das dsj-Profil „Gesellschaftlich aktiv“)

Die dsj übernimmt die Netzwerkkoordination für den Sport im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“. Damit unterstützt sie die engagierten Sportverbände seit 2017 dabei, die Ziele von Z:T in den Sportstrukturen zu verankern indem sie den Wissenstransfer und die Vernetzung fördert und verbandsinterne sowie externe Öffentlichkeitsarbeit zu den Projektaktivitäten übernimmt.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.sport-mit-courage.de/index.php?id=11