Programm für bürgerschaftliches Engagement und demokratisches Handeln

Sportkarriere, Werte in Zeiten von Corona und anti-asiatischer Rassismus

In einer neuen Produktreihe führte Nina Reip von der Geschäftsstelle des Netzwerks „Sport und Politik“ ein digitales Gespräch mit Dr. Martin Hyun, ehemaliger Profi-Eishockey-Spieler in der DEL, High-School- und College-Hockeyspieler in den USA sowie Mitglied der deutschen Juniorennationalmannschaft. Er war Deputy Sport Manager im Bereich Eishockey und Para-Eishockey für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018, hat den Verein "Hockey is Diversity" gegründet und ist Politikwissenschaftler.

„Es stimmt mich traurig, wenn ich in der aktuellen Diskussion höre ‚Jetzt wird wieder die Rassismus-Keule gezogen‘. Das wird immer von denjenigen gesagt, die nicht selbst betroffen sind“, so Hyun. Er schildert in dem Interview eindrücklich von seinen eigenen Rassismus-Erfahrungen und was dies mit einem Menschen macht. In Bezug auf Werte im Sport ist Hyun klar: „Null Toleranz gegenüber Rassismus und Diskriminierung. Diversität und Vielfalt leben und auch widerspiegeln. Gleichbehandlung, Gleichberechtigung, Fairness - ein Sportverein sollte alle Menschen willkommen heißen.“ Und er stellt fest: „Wirklich keine Sportart kann es sich erlauben, selektiv zu sein. Sie muss daran arbeiten sich aktiv zu öffnen, auch interkulturell, und nicht nur auf dem Feld, sondern auch im Managementbereich, um die Sportarten weiter wachsen zu lassen.“

Das Videointerview ist auf der Website des Netzwerks zu finden oder direkt unter folgendem Link abrufbar:
https://www.sportundpolitik.de/fileadmin/user_upload/sport_und_politik/video/videointerview-dr_hyun_netzwerk_sport_politik_fin.mp4


Sie finden zudem das erste Videointerview mit Angelika Ribler (Sportjugend Hessen) und Dr. Reiner Becker (beratungsNetzwerk hessen) hier:
https://www.sportundpolitik.de/fileadmin/user_upload/videointerview_-_angelika_ribler__dr._reiner_becker__nina_reip_dateigroesse.mp4



Die Geschäftsstelle des Netzwerks „Sport & Politik für Fairness, Respekt und Menschenwürde“ wird durch das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ gefördert.

Weitere Informationen zur Arbeit des Netzwerks finden Sie unter: https://www.sportundpolitik.de/