Programm für bürgerschaftliches Engagement und demokratisches Handeln

Workshop 8 II: Von Abraham über Bienenhotels bis Zuckerfest: Religionen im Dialog

Im Zentrum des Workshops steht der interreligiöse Dialog in der Theorie und vor allem in seiner Praxis. Das Abrahamische Forum wird dabei von seiner Arbeit berichten und Projekte vorstellen, die den gemeinsamen Austausch zwischen Vertreter/-innen unterschiedlicher Glaubensrichtungen zum Ziel haben. Ausgehend vom Diskurs über Glaubensfragen beschäftigen wir uns mit Natur und Artenvielfalt als gemeinsames Interesse und Grundlage für gemeinsame, religionsübergreifende Aktivitäten. Religiöser Austausch dient dabei also sowohl der interreligiösen Vernetzung, als auch der Entwicklung einer Strategie, die aufzeigt, wie Naturverbundenheit und Nachhaltigkeit im Alltag gelebt werden können. Dahingehend werden im Workshop Aktivitäten vorgestellt, die bereits im Rahmen der sog. Religiösen Naturschutzwoche erprobt wurden wie z.B. die Begrünung von Moscheen, Synagogen oder Kirchen durch das gemeinsame Pflanzen von Bäumen sowie das sog. Plastikfasten.

Referentinnen:
Julia Wolter und Stephanie Krauch, Abrahamisches Forum in Deutschland e.V.
Julia Wolter und Stephanie Krauch sind Referentinnen beim Abrahamischen Forum in Deutschland. Das Abrahamische Forum ist ein Zusammenschluss von Anhänger*innen verschiedener Religionen sowie Wissenschaftler*innen und anderen Expert*innen, die sich für ein friedliches Zusammenleben einsetzen. Es kämpft außerdem für die Überwindung von Vorurteilen und Ängsten gegenüber Religionen sowie von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.



Dokumentation



Hier finden Sie eine schriftliche Dokumentation des Workshops: Workshopdokumentation 8 II

Hier geht es zur Website des Abrahamischen Forums

Außerdem haben wir mit der Workshop-Referentin Stephanie Krauch für unseren Podcast NÄHER DRAN gesprochen.

NÄHER DRAN – der Tagungspodcast zur Fachtagung NAH DRAN 2019. Im vierten Teil sprechen Carlotta Keilholz und Almut Huss mit Canan Topçu von den Neuen Deutschen Medienmacher*innen und mit Stephanie Krauch vom Abrahamischen Forum Deutschland. Es geht um die Verrohung der Sprache – sowohl analog als auch digital - und was das mit den Betroffenen macht, um Rassismus als gesamtgesellschaftliches Problem, die Grenzen des Dialogs und die Wichtigkeit von Medienkompetenz und niedrigschwelligen Diskussionsangeboten. Trotz großer Herausforderungen bleibt Krauch positiv und Topçu fügt hinzu: "Ich möchte optimistisch und im Gespräch bleiben."