Programm für bürgerschaftliches Engagement und demokratisches Handeln

„Und was machst du eigentlich? Erfolgreich Kommunizieren im Projekt“

Im Rahmen der begleitenden Maßnahmen wird eine Weiterqualifizierung der Z:T Projekte im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit angeboten.

Worum geht es?
Viele Aktive und Engagierte machen einen fantastischen Job, sind aber frustriert darüber, dass ihr Einsatz nicht wahrgenommen wird. Obwohl alle Welt nach guten Nachrichten verlangt, berichtet die Presse einfach nicht darüber? Warum ist das so und wie lässt es sich ändern? Diese Fragen möchte ein neues Angebot im Rahmen der begleitenden Maßnahmen des Bundesprogramms Zusammenhalt durch Teilhabe beantworten helfen. Der Workshop informiert über die Arbeitsweise von Redaktionen und die Regeln guter Öffentlichkeitsarbeit. Gleichzeitig geht es darum, sich über die eigenen Storys bewusst zu werden: Was macht meine Arbeit eigentlich aus? Was ist die Geschichte, die ich erzählen möchte und wie erreiche ich damit die richtigen Adressat*innen? Wesentliches Projektziel ist es, den Beteiligten aus geförderten Verbänden/Organisationen journalistisches Wissen und Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu vermitteln. Sie werden damit in die Lage versetzt, im aktuellen aber auch in weiteren Projekten mediale Berichterstattung mitzudenken/zu befördern und eigene zielgruppenspezifische Formate der Öffentlichkeitsarbeit zu entwickeln. Die Beteiligten werden zu medialen Expert*innen ihrer Themen und sind in der Lage, diese für eine größere Öffentlichkeit zu übersetzen und Inhalte in die Gesellschaft zu transferieren.

Was wird gemacht?
Die interessierten Verbände/Projektträger können aus drei Varianten auswählen, die ab dem 15. Oktober 2020 in Absprache mit den Beteiligten ausgewählt werden können:
1.: In der Basisvariante A analysieren die Mitarbeitenden der Rederei gUG mit den Projektverantwortlichen die bisherige Öffentlichkeitsarbeit: Wo werden Probleme wahrgenommen, welche Veränderung ist realistisch möglich? Worauf sollte sich die Öffentlichkeitsarbeit des Projekts konzentrieren, welche Themen sollen transportiert werden und wer steht dafür zur Verfügung? Die erfolgt in einem halbtägigen individuellen Workshop zuzüglich Vor- und Nachbereitung.
2.: Im Angebot B erarbeiten die Mitarbeitenden der Rederei gUG mit den Projektverantwortlichen neben einer Analyse auch eine Pressestrategie für die Zukunft: Welche Medien und Pressevertreter können wie adressiert werden? Welche Meilensteine oder Projektziele eignen sich besonders gut für die Kommunikation nach außen? Dafür findet ein ganztägiger individueller Workshop statt.
3.: In der Variante C erstellen die Projektverantwortlichen gemeinsam mit der Rederei gUG ein journalistisches Projekt für ihre weitere Nutzung. Dieses Angebot umfasst zwei individuelle Tagesworkshops.

Über Die Rederei:
Die Projektverantwortlichen der gUG Die Rederei verfügen über umfassende und fundierte Vorerfahrungen im journalistischen Arbeiten, im medialen Transport politischer Inhalte sowie in der präventiven Arbeit gegen Extremismus. Die Rederei ist Herausgeber eines eigenen Print-Magazins namens Veto – dieses erscheint insgesamt viermal im Jahr mit 100 Seiten, als mediales Sprachrohr von Engagierten im Land (www.veto-mag.de). Zudem begleitet Die Rederei zivilgesellschaftliche Organisationen in ihrer Arbeit.

Wer kann sich bewerben?
Das Angebot richtet sich an alle über das Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ geförderten Verbände/Projektträger, die ihre eigene Außendarstellung/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verbessern und mit ihren Themen (mehr) mediale Aufmerksamkeit finden wollen. Es richtet sich inhaltlich vor allem an die Projektverantwortlichen und Berater*innen innerhalb des Verbandes bzw. der Organisation, die das geförderte Projekt in irgendeiner Form nach außen vertreten. Das Angebot erstreckt sich über die nächsten drei Jahre und die entsprechenden Workshops finden im gesamten Projektzeitraum bis 2023 statt. Trotzdem bitten wir Sie, sich bei Interesse schon jetzt zu melden und dann mit den Verantwortlichen der Rederei individuelle Workshoptermine zu vereinbaren. Die Kapazitäten sind begrenzt. Möglicherweise ist ein Auswahlverfahren notwendig.

Interessierte Träger wenden sich bitte bis zum 12.10.2020 an:
Die Rederei GUG
Dr. Susanne Kailitz,
Liebigstraße 26, 01187 Dresden
kailitz@rederei-agentur.de