Programm für bürgerschaftliches Engagement und demokratisches Handeln

„Wirkungen im Zentrum der Projektarbeit“

Wie lässt sich wirkungszentriertes Projektmanagement und eine zeitgemäße Projektarbeit im Non-Profit-Bereich umsetzen? ProVal bietet ab sofort die Fortbildung "Wirkungen im Zentrum der Projektarbeit" für die hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen der Z:T-Projekte an. Über Inhalte und Anwendbarkeit im Z:T-Projektalltag wird vonseiten der Regiestelle ein regelmäßiges Austauschformat organisiert.

Was bringt Ihnen diese Fortbildung?
Warum sollten Sie Wirkungen in das Zentrum Ihrer Projektarbeit stellen? Und warum sollten Sie sich auf diese Perspektive und auf diese Fortbildung überhaupt einlassen? War es denn nicht gut so wie es war? Genügt es denn nicht, dass Projekte ihre Maßnahmen optimieren und so umsetzen, dass viele Menschen kommen und zufrieden oder sogar begeistert wieder nach Hause gehen? Wenn es Ihnen nur darum ginge, Ihre Maßnahmen an den Mann oder an die Frau zu bringen, dann wäre das in der Tat genug. Sie wollen aber doch mit dem, was Sie tun, zur Verbesserung eines problematischen Zustands beitragen und Veränderungen in die erwünschte Richtung anstoßen! Ihnen geht es mit anderen Worten um Wirkungen! Diese Überlegung findet auch unter Mittelgebern immer größere Beachtung. Damit wird ein wirkungszentriertes Projektmanagement zur entscheidenden Kernkompetenz für eine zeitgemäße Projektarbeit im Non-Profit-Bereich. Und das aus gutem Grund. Denn die Fördermittel sollen zielführend eingesetzt werden. Somit rücken für die Projektpraxis zwei Fragen in den Mittelpunkt: Welche Wirkungen sollen bei den Zielgruppen der Projekte erreicht werden und wie lassen sich diese gewünschten Veränderungen erreichen?

Wechseln Sie die Perspektive!

Wenn Sie von Wirkungen her denken, wird es Ihnen viel besser gelingen, die als problematisch empfundenen Zustände mit Ihrem Projekt nachhaltig zu verbessern. Mit der Fortbildung „Wirkungen im Zentrum der Projektarbeit“ möchte proVal Sie genau dazu ermutigen.

  • Stellen Sie nicht die Maßnahmen, sondern die Wirkungen ins Zentrum Ihrer Überlegungen.
  • Richten Sie Ihr Projekt danach aus, was geschehen muss, um eine unbefriedigende oder schlimme Situation nachhaltig zu verbessern.
  • Halten Sie dabei nicht an Maßnahmen fest, die Ihre Erwartungen nicht erfüllen und setzen Sie Maßnahmen immer so ein, dass sie möglichst wirksam sind.
  • Denken Sie immer daran, dass ein einmaliges Durchführen bestimmter Maßnahmen oft nicht ausreichend ist, um angestrebte Veränderungen zu erreichen.
  • Stellen Sie sich daher immer auch die Frage, wie oft und wie intensiv Ihre Maßnahme bei der Zielgruppe durchgeführt werden muss.
  • Überlegen Sie schließlich, woran Sie das Erreichen der Wirkungsziele Ihres Projekts erkennen können und wie Sie Daten zu diesen Indikatoren erfassen können.


Nutzen Sie das Angebot und nehmen Sie an der Fortbildung teil!
Im Sinne eines „Blended Learning“-Ansatzes, der die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning kombiniert, möchte proVal Sie mit dieser Fortbildung bei der Planung, Durchführung und Überprüfung Ihres Projekts unterstützen. Die Fortbildung vermittelt Ihnen grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten für ein wirkungszentriertes Projektmanagement. Diese wichtigen Kompetenzen gewinnen immer stärker an Bedeutung und können Ihnen in Ihrem Arbeitsfeld neue Türen und berufliche Chancen eröffnen. Als besonderen Service bietet Ihnen proVal in diesem Zusammenhang den Erwerb des Zertifikats "Wirkungen im Zentrum der Projektarbeit" an. Es ist davon auszugehen, dass das Zertifikat im Bereich der Demokratieförderung im Laufe der Zeit eine immer größere Bedeutung erlangen wird.

Hier finden die Sie den Link zur Fortbildungsplattform.
Zur Anmeldung benötigen Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort.




Regelmäßiges Austauschformat "Webtalk WiZ"



Die Regiestelle bietet ein regelmäßiges Austauschformat zur digitalen Fortbildung „Wirkungen im Zentrum der Projektarbeit“ an, um über Inhalte und Anwendbarkeit im Z:T-Projektalltag zu sprechen. Dazu sind alle Interessierten aus den Z:T-Projekten eingeladen.

Erste Austauschrunde „Webtalk WiZ“:
Im Fokus der ersten Austauschrunde stehen die ersten „Bausteine“ der Fortbildung: Problembeschreibung, Ursachen und Projektkontext. Ziel der Veranstaltung ist es, den Austausch zu den Fortbildungsinhalten zu ermöglichen, den Einsatz relevanter Tools anhand eines Praxisbeispiels zu üben und die Diskussion über die Nutzung der in der Fortbildung vorgestellten Tools im Projektalltag anzuregen.

Termine
  • 30.11. um 14:00-15:30 für Projektverantwortliche aus dem Programmbereich I
  • 01.12. um 14:00-15:30 für Projektverantwortliche aus dem Programmbereich II

Inhaltlicher Fokus
Wirkungen im Zentrum: Problembeschreibung, Ursachen und Projektkontext

Ziele
• Inhaltlicher Austausch über Fortbildungsinhalte
• Praktische Übung zu relevanten Tools
• Diskussion über Nutzung der Tools im Projektalltag

Anmeldungen bitte bis zum 15.11.2020 an zdt-qualifizierung@bpb.de.
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie einen Link zur Teilnahme via Zoom.

Zweite Austauschrunde „Webtalk WiZ“:
Weitere Informationen folgen in Kürze.