Förderung demokratischer Teilhabe im Sport durch Storytelling auf Social Media

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Zielgruppen

  • Funktionsträger/-innen in Sportverbänden und -vereinen
  • Trainer/-innen, Jugendleiter/-innen, Ehrenamtlich
  • Sportler/-innen vor allem jüngere Zielgruppen (Gen Z + Gen Alpha)

Kurzbeschreibung

Kooperation Hochschule + Sportverein: Gesellschaftliche Kommunikation jenseits von Klischees, demokratisches Verhalten in Vereinen sichtbar machen.
Ziel: Authentisches Storytelling aus Sport-Alltag, ohne Belehrung, mit Spaß und Kreativität.
Wintersemester 2025/26 drei Leitziele:
  • Marke „Sport schafft Werte“ definieren + Social-M media-Strategie
  • Zwei professionell produzierte Werte-Videos; 10 Storylines für Kampagne (Instagram, Facebook).
  • KI-Werkzeugkasten (CustomGPT) für Content-Creation basierend auf dem Story-Konzept.
Weiterführung: bis 2029 mit KI-unterstütztem Content, Playbooks für Vereine, Schulungen, lokale Events.

Ziele / Was soll erreicht werden?

  • Demokratische Vereinskultur fördern
  • Partizipation und Eigenverantwortung stärken
  • Vielfalt und Inklusion steigern
  • Öffentlichkeitsarbeit verbessern
  • Nachhaltige Transformation

In der „Übersetzung“ und Umsetzung folgten daraus die Teilziele des Hochschulprojekts im Wintersemester 2025/26:
  • 2 High-End Videos aus zwei verschiedenen Sportarten
  • Entwicklung weitere Ideen des Formates;
  • Junges, emotionales und überraschendes Storytelling & Design

Eine Kooperation mit einer Hochschule schafft sehr viele spannende Ein- und Ausblicke in die jeweilige Materie, in unserem Fall in komplexe Medien- und Markenführung. Um einander hierbei immer auf „Augenhöhe“ zu begegnen, ist viel vorbereitende Arbeit erforderlich, etwa bei der Zusammenstellung aller relevanten Informationen und Hintergründe und bei der Auslotung der jeweiligen Handlungs- und Gestaltungsspielräume, die durch die Vereins-/Verbands- wie auch die Hochschulordnung bestimmt werden. Die Studierenden sind mit Wissenschaft und Kommunikation vertraut, aber eben noch keine „fertigen“ Profis, brauchen also sowohl von der Studiengangsleitung wie auch vom Projektpartner aus dem organisierten Sport Führung und Unterstützung. Sie „danken“ es einem aber mit einem lebendigen, inspirierenden Diskurs und überraschend frischen Ideen und Perspektivwechseln. Da der zeitliche Rahmen einer Semester-Projektarbeit eng gesteckt ist, sollten die Ziele entsprechend angepasst und für alle erreichbar sein. Bei der THWS erwies es sich als großer Vorteil, dass der Studiengang Marken- und Medienmanagement mit Prof. Dr. Thilo Büsching durch einen TV- und Social-Media-erfahrenen, begeisterten Sportler, Storyteller und KI-Experten geleitet wird und sein Institut mit modernster Medientechnik ausgestattet ist.

Arbeitsschritte

Wie funktioniert das Format? Bitte schildern Sie den Ablauf des Formats von der Planung, über die Entwicklung von Materialien bis zur Umsetzung und Dokumentation. Bei Handreichungen/ Leitfäden/Broschüren könnten Sie die Inhalte kurz darstellen oder einzelne Inhalte beispielhaft erläutern.

Das Hochschulprojekt von TSB und THWS folgte einem agilen, iterativ aufgebauten Konzeptansatz.


Schritt 1: August 2025: Ideation und Brainstorming auf Design-Thinking-Grundlage

Schritt 2: Mitte Oktober 2025: Kickoff und Vorstellung des Konzeptansatzes durch die Studierenden

Schritt 3: Anfang Dezember 2025: Zwischenpräsentation erster Story- und Video-Ideen mit Anpassungs- und Konkretisierungswünschen aus sportfachlicher und sportorganisationeller Sicht

Schritt 4: Mitte Dezember 2025/Anfang Januar 2026: Videoproduktion

Schritt 5: Ende Januar 2026: Abschlusspräsentation und Vorstellung der produzierten Videos sowie weiterer Storyboards und des Projekt-cGPT

Schritt 6: Ende Februar 2026 Feedback und Analyse von TSB und THWS über die Semesterarbeit und darauf aufbauend Entwicklung von Ideen einer vertiefenden Kampagnenkommunikation für „Sport schafft Werte.“

Herausforderungen / Worauf ist zu achten ?

Kooperationen Hochschule bieten Einblicke in komplexe Medien- und Markenführung. Auf Augenhöhe erfordern sie vorbereitende Arbeit: Infos, Regeln, Handlungs- und Gestaltungsspielräume von Verein/Verband und Hochschule.
Studierende sind fachkundig, aber noch keine Profis: Sie brauchen Führung und Unterstützung von Studienleitung und Projektpartner, profitieren aber von lebendigem Diskurs und frischen Perspektiven.
Semester-Leistungsrahmen erfordert realistische Ziele.
Vorteil THWS: Marken- & Medienmanagement unter Prof. Dr. Thilo Büsching, TV-/Social-Media-Erfahrung, Sportbezug, KI-Expertise; modernste Medientechnik.

Erfahrungen aus der Z:T-Praxis