IG Farben –Verbrechen eines Chemiekartells

19.08.2026, von 19:00 bis 21:00 | Mutterstadt

1925 schlossen sich BASF, Bayer, Hoechst und weitere Unternehmen zur Interessengemeinschaft Farbenindustrie (I.G. Farben) zusammen. Der neue Konzern entwickelte sich zu einem der größten Chemie- und Pharmakonzerne der Welt.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten arbeitete die I.G. Farben eng mit dem NS-Regime zusammen und setzte ab 1939 in großem Umfang Fremd- und Zwangsarbeiter*innen ein. Ab 1941 entstand in unmittelbarer Nähe des Konzentrationslagers Auschwitz das Werk „I.G. Auschwitz“ in Monowitz. Tausende KZ-Häftlinge wurden dort unter unmenschlichen Bedingungen zur Zwangsarbeit gezwungen; viele überlebten diese nicht. Der Vortrag beleuchtet dieses dunkle Kapitel deutscher Industriegeschichte.
Referiert wird der Vortrag von der „AG Verdrängte Zeitgeschichte“ aus Ludwigshafen. Das dreiköpfige Referententeam um André Neu beschäftigt sich seit Jahren mit der Geschichte der I.G. Farben und ihrer Verstrickung in die nationalsozialistischen Verbrechen. André Neu ist Nachkomme von Verfolgten beziehungsweise Opfern des deutschen Faschismus und bringt neben der historischen Auseinandersetzung auch einen persönlichen Zugang zu diesem Thema ein.
Plakatlink: hier (externer Link)

Veranstalter:

MiMu Demokratietreff (im Rahmen des von Z:T geförderten Projekts "Demokratie& Vielfalt verankern" der NaturFreunde Rheinland-Pfalz

Veranstaltungsart:

Präsenz

Veranstaltungstyp:

Öffentliche Veranstaltung

Veranstaltungsort:

MIMU- Miteinander Mutterstadt, Treff des NaturFreunde e.V. für ein demokratisches Miteinander
Rheingönheimer Straße 18
67112 Mutterstadt